F - BMA

+++ 09.12.2018 um 04:10 +++

H1 Y - Türöffnung akute Gefahr

+++ 06.12.2018 um 12:07 +++

H1 - Ölspur auf Verkehrsfläche

+++ 01.12.2018 um 16:21 +++

H1 - Verkehrsunfall B458

+++ 17.11.2018 um 20:21 +++

Brennt LKW B27

+++ 16.11.2018 um 15:45 +++

Ausrüstung

Uniform

 

Die Uniform wird hauptsächlich bei Brandsicherheitsdiensten, Lehrgängen bzw. Fortbildungen oder besonderen Anlässen (Beförderungen, Hochzeiten, Beerdigungen) getragen. Sie setzt sich zusammen aus einer Jacke, einer Hose und einer Schirmmütze.
Jacke und Hose bestehen aus einem Baumwoll-, Kremel-Viskose ® Gemisch. Die Bekleidung bietet keine besondere Schutzwirkung für den Feuerwehrmann/-frau sondern dient lediglich zur Kennzeichnung der Feuerwehrangehörigen bzw. der Dienststellung.
Unter der Jacke wird ein blaues / weißes Hemd und ein dunkelblauer Schlips getragen. Am linken Ärmel der Uniformjacke ist der Dienstgrad und die Dienststellung des Feuerwehrmannes-/frau erkennbar. Ein Ärmelabzeichen informiert über die Herkunft der Einsatzkraft.Zusätzlich gibt es eine "lockere Variante". Diese besteht aus der Kombination der Diensthose mit einem dunkelblauen bestickten Polohemd und einer Baseballcap.

 

Verwendung findet sie bei Brandsicherheitswachen, Lehrgängen und Schulungen, Absicherungsmaßnahmen und sonstigen Veranstaltungen.

 

 

Persönliche Schutzausrüstung

 

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) schützt den Feuerwehrmann-/frau vor den äußeren Gefahren an der Einsatzstelle. In jedem Einsatz und Übung ist daher die Grundausrüstung zu tragen. Dazu gehören:

 

Schutzanzug: Bestehend aus einer Jacke und Hose soll dieser den Feuerwehrmann/-frau vor mechanischen Einflüssen (Stechen, Schneiden, Reißen) schützen und hat, bedingt durch seine Farben und Reflektionen, eine Warnwirkung im Bereich des Straßenverkehrs. Aufgrund des Materials ist er nur bedingt bei Brandeinsätzen einsetzbar. Hier finden die speziellen Anzüge des Atemschutzeinsatzes ihre Anwendung.

 

Sicherheitsschuhwerk: Das Feuerwehrschutzschuhwerk besteht aus Stiefeln (meist Leder), mit besonders starkem Profil, welche mit Stahlkappen und einer durchtrittsicheren und rutschsicheren Sohle versehen sind. Sie werden aber auch neben vielen anderen umfangreichen Prüfungen auf elektrische Durchlässigkeit geprüft. Die Feuerwehrstiefel sollen die Feuerwehrmänner/-frauen vor Brandeinwirkung, Ausrutschen, Nässe und herabstürzenden Teilen schützen. Die Schutzhose wird über den Stiefeln getragen, so dass von oben nichts in die Stiefel hinein fallen kann.

 

Schutzhelm: Ein herkömmlicher Feuerwehrhelm besteht aus Stahl, Aluminium oder Duroplast. Er ist mit einem Visier zum Schutz vor Splittern und mit einem Nackenschutz versehen. Der Feuerwehrhelm soll den Kopf gegen herabstürzende Gegenstände und umherfliegenden Teilen schützen. Des Weiteren ist der Feuerwehrschutzhelm nachleuchtend: Wenn er für kurze Zeit angeleuchtet wird, ist er noch lange im Dunkeln zu sehen. Zusätzlich können Feuerwehrhelme mit einem reflektierenden Streifen ausgestattet sein.

 

Schutzhandschuhe: Der Feuerwehrschutzhandschuh schützt die Hände, Finger, Pulsschlagadern und den Unterarm des Feuerwehrmannes/-frau. Meist besteht dieser aus Leder, da dieses Material eine höhere Schnittfestigkeit aufweist.

 

 

 

Atemschutz

 

Anders als bei der persönlichen Schutzausrüstung muss die Ausrüstung beim Atemschutzeinsatz anderen äußeren Bedingungen standhalten. Wichtig ist hierbei, dass die Materialien aus einem feuerhemmenden Material (Nomex) bestehen und Schutz vor einer Brandeinwirkung bietet. Alle Atemschutzgeräteträger wurden mit einer kompletten
"Nomex-Garnitur" ausgestattet, die aus einer Kopfhaube, Schutzjacke, -hose sowie Handschuhen besteht. Der Schutzanzug ist mit weißen und gelben Leuchtstreifen versehen, wodurch die Feuerwehrleute auch nachts und vor allem im Straßenverkehr gut zu sehen sind. Weiterhin trägt der Feuerwehrmann/-frau einen Feuerwehrsicherheitsgurt mit Karabinerhaken und Feuerwehrbeil. Der Gurt wird zum Abseilen von Gebäuden (in Notsituationen) benötigt.


Gesamtausrüstungsgewicht: 35Kg

 

Weitere Ausrüstungsgegenstände speziell beim Atemschutzeinsatz sind:

 

·         Feuerwehrleine (auch Fangleine oder Rettungsleine genannt)

·         Atemschutzgerät (mit entsprechender Atemschutzmaske)

·         Handfunkgerät

·         Messer

·         Nach Einsatzbefehl (Bergetuch, Fluchthauben, TNT-Tool)

 

 

Vollschutz

 

Bei Einsätzen mit Gefahrgut oder anderen gefährlichen Stoffen ist es teilweise erforderlich, dass sich die Einsatzkräfte, die im unmittelbaren Gefahrenbereich ihre Arbeiten verrichten, sich komplett vor den äußeren Einflüssen schützen müssen. Durch den Einsatz von so genannten "Chemikalienschutzanzüge" (CSA) ist es möglich, das
Eindringen von gasförmigen, festen oder flüssigen Stoffen zu vermeiden. Der Chemikalienschutzanzug lässt keinerlei Luftaustausch zu, sodass die Einsatzkräfte ihre Atemluft durch einen Pressluftatmer erhalten. Mittels eines Funkgerätes halten sie Kontakt zu den anderen Kräften. Der Einsatz im CSA ist physisch und psychisch eine sehr belastende Aufgabe im Feuerwehrdienst. Die Wärme, die beklemmende Enge und  gleichzeitig evtl. schweres Arbeiten (zum Beispiel Fässer stemmen und ähnliches) erfordern körperliche und geistige Ausdauer.


Die Einsatzdauer im CSA-Anzug beträgt maximal 20min.